Befruchtung im Reagenzglas (IVF/ICSI)


IVF ist die Abkürzung für IN-VITRO-FERTILISIERUNG. Das bedeutet, dass die Befruchtung (die Fertilisation) außerhalb des Körpers (In-vitro, in einem Reagenzglas) stattfindet. Andere Bezeichnungen sind „Reagenzglasbefruchtung“ oder „künstliche Befruchtung“.

Bei diesem Verfahren werden reife Eizellen aus den Eierstöcken der Frau entnommen, um danach in einer Petrischale in Labor befruchtet zu werden. Nach 2-3 Tagen werden ein oder zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt. Wenn darüber hinaus weitere gute Embryonen vorhanden sind, können wir diese für eine spätere Behandlung einfrieren (klicken Sie hier).

IVF-Behandlung wird durchgeführt bei:

  • Frauen mit beschädigten oder verschlossenen Eileitern
  • Verminderter Spermienqualität
  • Endometriose
  • Unerklärlicher Kinderlosigkeit
  • Wenn einer der Partner sterilisiert wurde
  • Nach erfolgloser Behandlung mit Insemination
  • Unverheirateten Paaren, lesbischen Paaren
  • Alleinstehenden Frauen
  • Solange die Frau jünger als 46 Jahre ist

IVF ist die Behandlung mit den größten Erfolgaussichten, um eine Schwangerschaft zu erreichen. Die Erfolgschancen liegen altersabhängig bei bis zu 40 %.

Anspruch auf einen HIV- und Hepatitistest

Die EU-Geweberichtlinie schreibt es Fertilitetskliniken vor, bei beiden Partner vor Behandlungsbeginn einen Test auf HIV und Hepatitis infektiosa (Hepatitis B und C) durchzuführen. Die Kosten dieser Tests sind im Behandlungspreis enthalten, die Blutproben werden hier in der Klinik entnommen.

Die IVF-Behandlung

Wir bieten Ihnen 3 Typen der Hormonstimulationsbehandlung an:
  1. Langes Protokoll = Standardbehandlung (Downregulierung)
  2. Kurzes Protokoll (ohne Downregulierung)
  3. Behandlung mit geringer Stimulation – besonders für junge, fruchtbare Frauen geeignet, die die Behandlung auf Grund verminderter Spermienqualität bekommen.

Beschreibung des Standardbehandlungsverlaufs:

Die normale IVF-Behandlung nennt man "langes Protokoll“, und sie besteht aus einer Herabregulierung Ihrer eigenen Hormone durch ein Nasenspray (Suprecur), und eine nachfolgende Stimulation der Eierstöcke mit Spritzen des Hormons FSH/hMG (Gonal F, Puregon oder Menopur).

Nach einigen Tagen mit Hormonstimulation werden die Eizellen entnommen und befruchtet (eventuell durch Mikroinsemination, ICSI). Sie werden dann einige Tage lang kultiviert, wonach sie in die Gebärmutter der Frau eingesetzt werden können.

Neben dem langen Protokoll wird einigen Patienten „ein kurzes Protokoll“ angeboten. Bei dieser Behandlung müssen Sie nicht erst Ihr Hormonniveau herabregulieren, aber Sie müssen am 2. Tag der Blutung zum Ultraschall erscheinen. Gerne informieren wir Sie ausführlicher im Gespräch.

Kosten für Medikamente (nur für dänishe Staatsangehörige)

Sie werden normalerweise rund DKK 1.500 – 2.000 bei der ersten Behandlung für Medikamente ausgeben. Wenn Sie innerhalb eines Jahres mit einer zusätzlichen Behandlung anfangen sollen, beantragen wir automatisch weiteren Zuschuss (Zuschuss für chronisch Kranke). Sie müssen deswegen höchstens DKK 3.370 für Medikamente pro Zuschussjahr ausgeben.

Wenn Sie mehr über IVF-Behandlungen erfahren möchten, oder wissen wollen, wie Sie mit einer Behandlung anfangen können, schauen Sie bitte hier.
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